Mobile Ticketing

Mobile-Ticketing – die Entwicklung von Hardware zu Software

Es ist nicht verwunderlich, dass wir uns für das Mobile-Ticketing stark machen. Tatsächlich glauben wir aber, dass es eines Tages das Potenzial hat, die gesamte Ticketing-Hardware und -Infrastruktur vollständig zu ersetzen. Aber ist das 2019 bereits machbar?

Sicherlich beginnen die Betreiber, das Mobile-Ticketing zu begrüßen. Fahrgäste erwarten nicht mehr, den Fahrer für ihre Reise in bar zu bezahlen, und sie tolerieren keine langen Wartezeiten, während jemand nach einer verlorenen Smartcard sucht. Die Fahrgäste wünschen sich eine reibungslose Fahrt, und das Bezahlen spielt dabei eine besonders wichtige Rolle. Mobile-Ticketing ist der Schlüssel, um diese Reibung zu verringern, das Kundenerlebnis zu verbessern und die Akzeptanz zu steigern.

Alte Lösungen

Während es einige Verkehrsbetriebe gibt, die noch Papiertickets verwenden, betreiben die meisten europäischen Verkehrsbetriebe eine Smartcard-Lösung. Smartcards weisen jedoch einige große Nachteile auf.

  1. Smartcards sind alt. Die ersten Chipkartenversuche fanden vor fast 40 Jahren statt
  2. Smartcards sind teuer. Die Ausstattung einer Flotte von durchschnittlicher Größe kann mehr als £0,5 Mio. kosten. Hinzu kommen die Wartungskosten
  3. Smartcards sind nicht umweltfreundlich. Allein durch das Oyster-Karten-Programm in London werden pro Jahr 9 Tonnen Kunststoffabfälle erzeugt*
  4. Smartcards sind nicht fahrgastfreundlich. Im Gegensatz zum Mobile-Ticketing gibt es keinen Bildschirm. Passagiere können ihre Reise nicht an einem Ort planen und bezahlen
  5. Smartcards bieten nur eingeschränkte Einblicke in den Betrieb. Sie können dem Nutzer keine Live-Belegungsdaten zur Verfügung stellen (es sei denn, Sie fordern den Fahrgast auf, auszuchecken, was die Reibung erhöht und den Fahrgastkomfort verschlechtert).

Neue Lösungen

Warum also nicht die Technologie, die Ihre Kunden bereits besitzen, weiter nutzen? Fast 7 von 10 Ihrer Fahrgäste tragen bereits:

  • Ein biometrisch sicheres Gerät
  • Das 100-mal schneller ist als die riesigen Ticketkassen in Fahrzeugen
  • Ihre Fahrgäste zahlen für ein Upgrade, nicht Sie
  • Es ist Bluetooth-fähig, sodass es weiß, wann sich Ihre Fahrgäste im Fahrzeug befinden
  • Es verfügt über NFC, mit dem Fahrgäste kontaktlos ein- und auschecken können
  • Das Smartphone erlaubt die Planung und Zahlung der Fahrt am gleichen Ort und verbessert so den Fahrgastkomfort

Es ist nicht zu leugnen, dass wir uns auf dem Weg in eine völlig ticketlose Zukunft befinden. Unser Produkt Ticketless™ legt den Grundstein für ein vollständiges BiBo-System (Be-in/Be-out), das eine reibungslose Fahrt ermöglicht. Fahrgäste behalten dabei ihr Smartphone in der Tasche und steigen in ein Fahrzeug ein und an ihrem Ziel wieder aus. Für die Betreiber sind diese generierten Daten der Schlüssel zur Serviceoptimierung. Sobald wir wissen, wohin Ihre Fahrgäste reisen, können wir Daten über die Auslastung von Fahrzeugen in Echtzeit generieren und die Auslastung einzelner Routen analysieren. Die Optimierung der Routen bedeutet eine Reduzierung von „verlorenen“ Kilometern und eine enorme Kostenersparnis.

Aber ist es realistisch, eine Welt zu erwarten, in der Mobile-Ticketing die einzige Zahlungsoption ist?

Einfach gesagt, noch nicht.

Die Betreiber müssen mit der Planung für eine Zukunft beginnen, in der die überwiegende Mehrheit ihrer Fahrgäste über ein Smartphone verfügt. Die Lösung muss jedoch ein ausgewogener Ansatz sein. Ticketless arbeitet mit den Betreibern zusammen, um eine Reihe von Check-in-Optionen anzubieten. Wir können mit vorhandener Hardware wie NFC/EMV integrieren und gleichzeitig diese aufregende neue Welt des Mobile-Ticketings nutzen. Unser Produkt ist alleine durch Check-ins nicht allwissend aber die Daten, die wir durch das automatische Auschecken Ihrer Fahrgäste sammeln können, sind von unschätzbarem Wert.

Wenn Sie mehr über M-Ticketing und unsere Ticketless-Lösung erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an unser Team.

*Wir haben diese Zahl auf der Grundlage der veröffentlichten Anzahl verlorener und gestohlener Oyster-Karten im Jahr 2017 berechnet.

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